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was geschah am 2. Januar

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Januar 2, 2012 at 12:30

1901 – der österreichische Arzt und Psychologe Sigmund Freud veröffentlicht seine Studie “Zur Psychopathologie des Alltagslebens“. Darin legt er seine Theorie dar, wonach alltägliche Fehlleistungen größtenteils Ausdruck unbewusster Absichten sind. Was auf den ersten Blick als Fehlleistung bzw. Versehen erscheint, ist in Wirklichkeit eine sinnvolle Leistung des Unbewussten, so Freud. Durch die Anwendung der Methode der Psychoanalyse zeigt Sigmund Freud auch weniger klare psychische Motive von Fehlleistungen auf. Als bekanntes Beispiel sei “der Freud´sche Versprecher” genannt, eine Offenbarung von Affekten, die eigentlich unausgesprochen bleiben sollen, jedoch häufig, meist auf komische Weise, nach außen dringen.

 

1959 – Lunik 1, die erste Mondsonde der Welt, hebt am 2. Januar 1959 vom Weltraumbahnhof Baikonur aus zum Mond ab. Zwar erreichte die kugelförmige Sonde nicht den geplanten Aufschlag auf dem Erdtrabanten; Lunik 1 lieferte jedoch Messwerte des Van-Allen-Strahlungsgürtels und bestätigte die Existenz des Sonnenwindes und seiner Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Sekunde. Desweiteren fand man heraus, daß der Mond kein Magnetfeld besitzt.

1978 – Tagesthemen geht zum ersten Mal auf Sendung. Die Nachrichtensendung des Fernsehsenders Das Erste ersetzt damit die bis dahin übliche Spätausgabe der Tagesschau und wird zunächst montags bis donnerstags ausgestrahlt. Zuschauer erhalten seitdem durch die Tagesthemen ergänzende Informationen und werden über Hintergründe und Zusammenhänge informiert. Am selben Tag feiert auch das heute journal Premiere, welches das ZDF mit einem ähnlichen Anspruch wie die Tagesthemen verfolgt – Themen des Tages und Hintergründe werden ausführlicher behandelt. Der frühere Moderator und Redaktionsleiter Wolf von Lojewski sagte dazu:„Die heute um 19 Uhr meldet: Politiker XY wirft das Handtuch, wir sagen, wohin!“

2002 – Eduardo Dualdes erster Amtstag als Staatspräsident von Argentinien. Innerhalb von nur 13 Tagen ist Dualde damit der 5. Präsident, den das südamerikanische Land erhält. Dies geschieht inmitten der letzten großen Wirtschaftskrise des Landes. Die sogenannte Argentinien-Krise führt durch eine Rezession 1998/1999 und einen Kollaps des Finanzsystems 2001/2002 zu schweren wirtschaftlichen und sozialen Folgen – das Bruttoinlandsprodukt des Landes verringert sich um ein Fünftel, die Armutsrate steigt auf 57 % und die Arbeitlosenrate auf 23 %.

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